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Sparneck - am Fuße des Waldsteins

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Blick auf  Kirchenlamitz

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"Stadtteich" in Kirchenlamitz

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Stadt Schönwald - Spielplatz

Nördliches Fichtelgebirge im Winter
Waldstein im Nördlichen Fichtelgebirge
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Projekte

Die Aufgaben im Nördlichen Fichtelgebirge konzentrieren sich vorrangig auf die Aspekte Flächen-, Leerstands- und Immobilienmanagement. Hierzu gibt es natürlich auch entsprechende Anknüpfungspunkte und Synergieeffekte zum Handlungsfeld Tourismus. Auf Basis des interkommunalen Entwicklungskonzeptes und gemeinsamer Diskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern, den Kommunen, der Lenkungsgruppe, der Regierung v. Ofr. und weiteren Kooperationspartnern wurden mittlerweile verschiedene Projekte initiiert bzw. bereits abgeschlossen, die den unterschiedlichen Herausforderungen begegnen. Insgesamt geht es um eine integrierte Vorgehensweise, welche die Bezüge der unterschiedlichen Handlungsfelder miteinander zu verbinden weiß.

Gerade am Anfang gilt es, unter Begleitung des neuen Stadtumbau- und Immobilienmanagements, grundlegende Basisarbeit der zu bearbeitenden Themenfelder zu tätigen, die Einwohner zu sensibilisieren und die grundlegende Abstimmung zwischen den Projektpartnern, also Kommunen, Bürgerschaft und der Regierung von Oberfranken, als Fördermittelgeber, zu forcieren.


Folgende Projekte wurden bzw. werden derzeit umgesetzt

Interkommunale Homepage

Die Kommunen im Nördlichen Fichtelgebirge stellen sich mit Ihrem gemeinsamen Internetauftritt (www.noerdliches-fichtelgebirge.de) nach außen dar. Ziel ist es, dabei die Arbeit des Stadtumbaumanagements aufzuzeigen sowie auch auf die vorhandenen touristischen Angebote aufmerksam zu machen. Die Homepage wurde aus diesem Grunde komplett überarbeitet, um das Nördliche Fichtelgebirge mit einem zeitgemäßen Internetauftritt zu repräsentieren.

Interkommunales Mitteilungsblatt „KommMit“

Das Mitteilungsblatt „KommMit“ erscheint in einer Gesamtauflage von über 10.000 Exemplaren und hat sich in den letzten Jahren als wichtiges Informationsmedium etabliert. Die redaktionelle Bearbeitung übernimmt dabei Frau Claudia Plaum, in Abstimmung mit den Kommunen, dem Stadtumbau- und Immobilienmanagement sowie der Tourismusbeauftragten. Pro Jahr werden 10 Ausgaben veröffentlicht. Eine Verlängerung der Förderung für das Jahr 2015 konnte in Abstimmung mit der Regierung von Oberfranken als Fördermittelgeber erreicht werden.

Veranstaltungsreihe „(M)ein Haus ist eine große Aufgabe…“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „(M)ein Haus ist eine große Aufgabe…“ wurden insgesamt neun immobilienspezifische Vorträge, einer in jeder der Kommunen der Allianz Nördliches Fichtelgebirge, abgehalten. Dabei wurden den Immobilienbesitzern durch die verschiedenen Experten wertvolle Tipps zu Fördermöglichkeiten bei Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben, Energiesparmaßnahmen, touristischen Nutzungsmöglichkeiten von leerstehenden Immobilien oder altersgerechten und barrierefreien Wohnformen kommuniziert.

Förderfibel Nördliches Fichtelgebirge

Die Förderfibel der Region Nördliches Fichtelgebirge gibt Immobilienbesitzern einen Überblick zu existierenden Unterstützungsmöglichkeiten bei Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben. Inhaltlich wird dabei beispielsweise auf steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten, Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), das Bayerische Wohnungsbau- und Zinsverbilligungsprogramm, Barrierefreies Umbauen oder Denkmalgerechtes Bauen eingegangen. Zusätzlich befindet sich in den Förderfibeln sowohl ein separates Einzelblatt mit der Gebietskulisse der kommunalen, förmlich festgelegten Sanierungsgebiete als auch der inhaltlichen Beschreibung weiterer kommunalspezifischer Programme, z.B. existierende Fassadenprogramme.

Aufbau eines kommunalen Flächenmanagements

Folgende Bausteine für ein Flächenmanagement werden in den Kommunen des Nördlichen Fichtelgebirges dabei sukzessive durchgeführt:

  • Schriftliche Leerstandsbefragung

Mittels eines Fragebogens mit einem Informationsschreiben zum Stadtentwicklungsprozess wird der Erstkontakt zu den Eigentümern (teil-)leerstehender Immobilien aufgebaut. Der Fragebogen umfasst Angaben zum Eigentümer sowie den Eigentumsverhältnissen, Angaben zur Immobilie (Gebäudetyp und -nutzung, Ausstattung, Sanierungszustand), Informationen zur Nutzungsabsicht sowie die Einverständniserklärung zur Datenfreigabe.

  • Persönliche Kontaktaufnahme mit Eigentümern

Nach Beantwortung des objektbezogenen Fragebogens durch die Eigentümer wird im nächsten Schritt persönlich Kontakt aufgenommen, um weitere Hintergründe zum Objekt zu erfahren und die nächsten Schritte zu vereinbaren bzw. den Unterstützungsbedarf des Stadtumbau- und Immobilienmanagements abzuklären.

  • Vor-Ort-Termine

Im Rahmen eines Besichtigungstermins vor Ort verschafft sich im Anschluss das Stadtumbau- und Immobilienmanagement im Bedarfsfall einen Überblick über die Situation.

  • Aufbau einer Immobilienplattform

Grundsätzliches Ziel des initiierten Flächenmanagements ist der Aufbau einer Leerstandsdatenbank, mit deren Hilfe die Immobilienvermarktung im Nördlichen Fichtelgebirge vorangetrieben wird.

Interkommunales Wegeleitsystem Nördliches Fichtelgebirge

Das Projekt „Interkommunales Wegeleitsystem“ im Nördlichen Fichtelgebirge soll durch das neu installierte Stadtumbau- und Immobilienmanagement weiter vorangetrieben werden. Die ersten grundlegenden Arbeiten (z.B. Anfertigung potenzieller Aufstellungspläne in allen neun Kommunen) wurden bereits getätigt. Im weiteren Verlauf des Projekts soll nun versucht werden die Ortseingangsbeschilderung und schließlich das Fußgängerleitsystem in allen neun Kommunen einheitlich zu gestalten.

Projekt Anlaufstellen für ältere Menschen

Das Projekt „Anlaufstellen für ältere Menschen“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Ziel ist es dabei, soziale Kontakte und Begegnungsstätten für ältere Menschen miteinander und mit anderen Generationen in der Nachbarschaft und dem direkten Wohnumfeld zu stärken. Auch soll die Beweglichkeit und Mobilität im Alter unterstützt sowie Hilfestellungen bei der Alltagsbewältigung gegeben werden. Das Stadtumbau- und Immobilienmanagement konnte in Zusammenarbeit mit der Stadt Schwarzenbach a.d. Saale eine erfolgreiche Bewerbung verwirklichen.

Bewerbungsprozess im Rahmen des europäischen EFRE-Programms

Die Region Fichtelgebirge hat sich im Rahmen der neuen Förderperiode für LEADER und EFRE beworben. Das Bewerbungsverfahren endete Ende 2014. Welche der aufgeführten Projekte tatsächlich verwirklicht werden können bzw. inwiefern die Region Fichtelgebirge in Genuss einer Förderung kommt, zeigt sich in naher Zukunft.

Das Stadtumbau- und Immobilienmanagement hat sich durch die vorhandenen Ortskenntnisse im Nördlichen Fichtelgebirge bei der Projektgenerierung eingebracht, auch um mögliche Synergieeffekte mit bereits initiierten Projekten zu erzeugen und um weitere Fördermittel zu akquirieren.

Tourismusmanagement

Das Hauptaugenmerk der touristischen Arbeit im Nördlichen Fichtelgebirge liegt darin, die vorhandenen touristischen Potenziale zu nutzen und öffentlichkeitswirksam, sowohl lokal als auch überregional, darzustellen. Dazu zählen insbesondere Marketingmaßnahmen sowie die grundsätzliche Unterstützung der existierenden Gastronomie- und Übernachtungsbetriebe. Das Stadtumbau- und Immobilienmanagement ist entscheidend darum bemüht in engen Kontakt mit der Tourismuskoordination (Fr. Thierfelder) zu stehen und bestmöglich bei der Projektumsetzung behilflich zu sein.

Immobilienmanagement

Als Zusatzbaustein für den Stadtumbauprozess im Nördlichen Fichtelgebirge wurde in Abstimmung mit der Regierung von Oberfranken ein separates Immobilienmanagement beauftragt, welches die Aufgaben bearbeitet, ortsbildprägende Immobilien neu zu beleben, Sanierungen zu organisieren und diese Gebäude entsprechend wieder zu vermarkten. Ein Teil dieser Arbeit ist die Vereinbarung zu einem gemeinsamen interkommunalen Immobilienfonds, welcher eine grundsätzliche Rahmenbedingung zur Finanzierung etwaiger Projekte darstellt. Das Modellvorhaben soll den teilnehmenden Kommunen spontane Handlungsmöglichkeiten beim Umgang mit leerstehenden Immobilien geben, indem zusätzliche finanzielle Mittel durch die Städtebauförderung gebündelt und bereitgestellt werden. Mit Hilfe des interkommunalen Immobilienfonds sollen leerstehende Objekte kurzfristig und flexibel erworben werden können, um entsprechende Sanierungs- und anschließende Vermarktungsmaßnahmen tätigen zu können.

Durch die bereitstehenden finanziellen Mittel aus dem Immobilienfonds soll die Marktfähigkeit der Immobilien hergestellt werden, um letztlich die Objekte veräußern zu können. Der zugrunde liegende Gedanke ist dabei die Idee eines revolvierenden Fonds.