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Senioren besichtigen Seniorenwohnung

von Redaktion Planwerk

links: Herr Biller vom Nördlichen Fichtelgebirge/ Büro PLANWERK
rechts: Herr Vogel von der Wohnungsbaugesellschaft in Schwarzenbach/Saale
links daneben: Herr Sippel von der Firma Sperschneider
vorne: Frau Schönstein, Praktikantin im Fachbereich Kreisentwicklung/Senioren und Inklusion im Landratsamt Hof
dahinter: Frau Osenberg, Leiterin Seniorenbüro in Naila

Projekt “Im Alter zu Hause wohnen” – Besichtigung Seniorenwohnung

Das Projekt “Im Alter zu Hause wohnen” des Seniorenbüros in Naila geht weiter. Die Einrichtungsleiterin des Seniorenbüros Frau Osenberg, hatte zur Besichtigung der seniorengerecht umgebauten Musterwohnung in Schwarzenbach an der Saale eingeladen. Wie beim ersten Treffen des Projektes, so war auch dieses Mal das Interesse groß. Herr Vogel von der Wohnungsbaugesellschaft erklärte einführend, dass die Aufgabe nicht gelautet habe, eine perfekte kostspielige Musterwohnung für Senioren zu gestalten. Vielmehr habe man ganz normale alte Mietwohnungen aus den fünfziger Jahren möglichst kostengünstig seniorengerecht umbauen und gestalten wollen, so dass jeder Besucher für sich selbst etwas daraus entwickeln könne. Die Wohnung habe saniert werden müssen, was etwa 35.000 Euro gekostet hätte, Durch die seniorengerechte Gestaltung sei ein Mehraufwand von ca. 15.000 Euro nötig gewesen. Die Wohnung habe 65 qm und solle etwa 5,50 qm Miete kosten.

Herr Sippel von der Firma Sperschneider führte viele Einbauten und Hilfsmittel für ein selbst bestimmtes Leben im Alter und in den eigenen vier Wänden vor. Er erläuterte auch die finanziellen Möglichkeiten und Zuschüsse der Krankenkassen. Falls jemand zum Beispiel die Absicht habe, sein Bad barrierefrei zu gestalten, könne man sich an ihn wenden. Frau Schönstein ergänzte, man könne sich an die Wohnraumförderung im Landratsamt Hof, Herr Nelkel, Tel. 09281/57382, wenden. Er wisse, wie Zuschüsse zur Finanzierung beantragt werden könnten.Es sei auch möglich, präventiv die Wohnung oder das Haus seniorengerecht zu gestalten. Abschließend sagte Herr Biller vom Planwerk, die seniorengerechte Musterwohnung könne für andere Städte und Gemeinden von Interesse sein. Man müsse das Rad nicht immer wieder neu erfinden.

Frau Schönstein wies auf die Seniorenbefragung hin, die in den Städten und Gemeinden des Landkreises stattfinde. Frau Osenberg ergänzte, beim Ausfüllen gehe es darum, was beispielweise notwendig sei, wenn man nicht mehr richtig laufen könne oder im Rollstuhl sitze. Um im Alter zu Hause wohnen zu können, müssten viel mehr seniorengerecht umgebaute Mietwohnungen im Landkreis Hof entstehen. Sie bedankte sich im Namen aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei den Gastgebern. Für alle war dieser Nachmittag informativ, und es konnten viele Anregungen mit nach Hause genommen werden.

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