Unter­wegs in Markt­leu­then

Markt­leu­then und Umge­bung entde­cken

Bei einem Spazier­gang durch Markt­leu­then oder einem kleinen Ausflug in die Umge­bung gibt es einiges zu sehen: das Rouß­männl, den neu ange­legten Eger­radweg, die beein­dru­ckende Mark­gra­fen­kirche, das Heimat­ar­chiv, die Park­an­lage Teufels­stein – und vieles mehr!

Am Ende der Seite finden Sie einen Stadt­plan mit Sehens­wür­dig­keiten.

Inner­ört­liche Eger­brücke verbindet Mittel­alter und Neuzeit

An der 1963 neu errich­teten Eger­brücke wurde 1967 auf einem fünf Meter hohen Luisen­burg-Granit­find­ling das aus Kupfer getrie­bene „Rouß­männl“ aufge­stellt. Die Figur erin­nert an das in Markt­leu­then vom Mittel­alter bis in das 19. Jahr­hun­dert betrie­bene Gewerbe der Rußbrenner. Diese stellten aus den Rück­ständen der Schwarz­pech-Produk­tion den soge­nannten „Kienruß” her, der beson­ders zur Herstel­lung von schwarzer Farbe, Drucker­schwärze und Stie­fel­wichse benö­tigt wurde. Das Produkt wurde in kleine Behält­nisse aus Holz­spänen, den „Rußbutten“ verpackt und auf dem Rücken der „Rouß­buttnboum“ zu den Kunden trans­por­tiert.

Vis-a-vis stehen, beide in schönem Rot, das Bruck­schnei­der­haus und der Eger­pa­villon mit Bücher­zelle, Grill- und Spiel­mög­lich­keiten, wo im Sommer die Eger­au­en­kon­zerte und im Winter der Markt­leu­thener Advents­zauber (Weih­nachts­markt) statt­finden. Gleich hinter dem Pavillon befindet sich der sehr beliebte Wohn­mo­bil­stell­platz für bis zu 10 Wohn­mo­bile.

Roußmännl auf Luisenburg-Granitfindling in Marktleuthen
Rouß­männl auf Luisen­burg-Granit­find­ling © NöFi
Egerpavillon in Marktleuthen
Eger­pa­villon © NöFi

Im Heimat­ar­chiv der Stadt Markt­leu­then kann Heimat­ge­schichte entdeckt werden, wer es besu­chen möchte, erhält den Schlüssel während der Öffnungs­zeiten im Rathaus.

Heimatarchiv Marktleuthen
Heimat­ar­chiv © C. Plaum
Rathaus von Marktleuthen
Rathaus von Markt­leu­then © NöFi

Beein­dru­ckende Mark­gra­fen­kirche

Die direkt an das Rathaus angren­zende Mark­gra­fen­kirche St. Niko­laus (mit einem für die Region unge­wöhn­li­chen Zwie­bel­turm) wurde 1641 nach dem Dorf­brand 1577 neu errichtet. Ihre Archi­tektur ist außen form­schön und schlicht.

Das Innere ist wunder­schön: 24 Ölge­mälde zeigen das Leben Jesu von der Geburt bis hin zur Aufer­ste­hung und Himmel­fahrt. Dahinter befindet sich eine zweite gemalte Decke, die sog. Korn­äh­ren­decke. Ein Original-Teil­aus­schnitt ist im Vorraum der Kirche an der Decke ange­bracht. Sehens­wert ist auch der im Jahr 1780 ange­schaffte Taufengel. Die Kirche kann tags­über besich­tigt werden, den Schlüssel gibt es im benach­barten Pfarr­büro.

Auf der Inter­net­seite des Mark­gra­fen­kir­chen e.V. ist ein virtu­eller 360-Grad-Rund­gang durch die Kirche möglich.

Evangelische Kirche "Sankt Nikolaus" in Marktleuthen
Kirche Sankt Niko­laus © NöFi
Decke in Kirche "Sankt Nikolaus" in Marktleuthen
Decke in Sankt Niko­laus © C. Plaum

Noch mehr Sehens­wertes in und um Markt­leu­then

Am Stadt­rand von Markt­leu­then lädt die kleine Park­an­lage Teufels­stein zum Ausruhen ein, bevor es weiter geht, die Umge­bung von Markt­leu­then zu erkunden. Sehens­wert sind dort unter anderem:

Besu­chen Sie auch die anderen Markt­leu­thener Orts­teile

Parkanlage Teufelsstein in Marktleuthen
Park­an­lage Teufels­stein © C. Plaum
Egerbrücke bei Wendenhammer
Eger­brücke bei Wenden­hammer © C. Plaum

Autorin: Claudia Plaum
Dieser Artikel ist zuerst erschienen im Mai 2025 im Komm mit!
Gekürzte und geän­derte Fassung.

Weiter­füh­rende Links

Für Wander­freunde: (Kurze) Rund­wege durch Markt­leu­thens Natur

Zur Stär­kung: Infor­ma­tionen zur Gastro­nomie in Markt­leu­then

Karte von Markt­leu­then und Umge­bung

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