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2006 bis 2026: Zwanzig Jahre Nörd­li­ches Fich­tel­ge­birge

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge

Autorin: Claudia Plaum

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in der 200. Ausgabe (Juni 2026) des Komm mit!
Leicht geän­derte Fassung.

Inhalt

  1. Kirchen­lamitz
  2. Markt­leu­then
  3. Ober­kotzau
  4. Röslau
  5. Schön­wald
  6. Schwar­zen­bach a.d. Saale
  7. Spar­neck
  8. Bad Weißen­stadt am See
  9. Zell im Fich­tel­ge­birge

Kirchen­lamitz

Die Fotos in besserer Qualität finden Sie auf Seite 6 und 7 in der 200. Ausgabe des Komm mit!

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Kirchenlamitz Teil 1

Der Kirchen­lamitzer Stadtrat entschied sich im Rahmen der inter­kom­mu­nalen Zusam­men­ar­beit für drei Impuls­pro­jekte; in Komm mit!-Ausgabe 10, Juli 2007 war zu lesen (Auszüge): „In Kirchen­lamitz bestehen größere Brach­flä­chen bei der ehema­ligen Firma Winter­ling. Gemeinsam mit der Stadt Schwar­zen­bach a.d. Saale geht man die Nutzung der in beiden Städten vorhan­denen Winter­ling­brache* an, ein Ideen­wett­be­werb mit bauli­cher und ökono­mi­scher Mach­bar­keits­studie wurde bundes­weit ausge­lobt.“ – Ein nach­hal­tiges Konzept für die Bele­bung des Markt­platzes erhielt die Ding­lich­keits­stufe zwei. — „Mit dem bereits bestehenden Stein­bruchweg wurde der Grund­stein zu einem Konzept gelegt, welche den Ausbau des Tourismus nach sich ziehen könnte. Bei Schaf­fung der notwen­digen Infra­struktur und weiteren Attrak­tionen wie beispiels­weise einem Hoch­seil­garten, Granit­la­by­rinth, Klet­ter­mög­lich­keiten und einem Camping­platz ließe sich einiges tun rund um den Epprecht­stein!“, so die Meinung aus dem dama­ligen Arbeits­kreis Frei­zeit / Tourismus unter Leitung von Sandra Licht und Mathias Behrens Egge (BTE, Hannover).

In den zwanzig Jahren seit Grün­dung des NöFi-Verbundes erleben wir eine durchaus posi­tive Entwick­lung.

Jens Büttner
1. Bürger­meister von Kirchen­lamitz

Der heutige Bürger­meister Jens Büttner mit Blick auf die Zusam­men­ar­beit im Inter­kom­mu­nalen Verbund: “Neben den reali­sierten Projekten und Maßnahmen profi­tieren wir vom Austausch mit den Kollegen, egal ob Bürger­meister, Bauhof oder Kämmerer. Mit dem Blick über den ‚eigenen Garten­zaun’ hinaus können wir immer wieder auch von den Erfolgen der Nach­barn lernen. Darauf können wir gemeinsam stolz sein!

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Kirchenlamitz Teil 2

Mit großer Unter­stüt­zung des Frei­staats Bayern mit Städ­te­bau­för­der­mit­teln und Einbe­zie­hung des Denk­mal­schutzes gelang es im Juli 2023, den lange leer­ste­henden Goldnen Löwen mit neuem Leben zu füllen und einen barrie­re­frei zu errei­chenden Ort der Begeg­nung mitten im Herzen von Kirchen­lamitz zu schaffen. 1. Bürger­meister Jens Büttner: „Der Goldne Löwe ist das Muster­bei­spiel für erfolg­reiche Sanie­rung und Leer­stands­be­le­bung im Orts­kern. …

Das NöFi hat einen maßgeb­li­chen Anteil daran, dass etliche erfolg­reiche Projekte in Kirchen­lamitz reali­siert werden konnten.

Jens Büttner
1. Bürger­meister von Kirchen­lamitz

… Nur durch den Zusam­men­schluss [der NöFi-Kommunen] haben wir Zugang zu den wich­tigen Förder­mit­teln. Mit dem kommu­nalen Förder­pro­gramm können wir auch weiterhin private Eigen­tümer und Inves­toren unter­stützen.

Ein paar High­lights in Sachen Tourismus: Das Bauern­hof­café Groß­schloppen eröff­nete 2017 und wurde zum Publi­kums­ma­gneten, Gäste­zimmer und Feri­en­woh­nungen entstanden nicht nur hier, sondern auch in der Kern­stadt. Das Granit­la­by­rinth am Epprecht­stein (Idee: Willi Seiler, Umset­zung: Archi­tekt Peter Kuchen­reu­ther) wurde im Jahr 2009 aus 180 impo­santen Granit­qua­dern erbaut. Kuchen­reu­ther entwarf auch das viel­seitig bespiel­bare Info­zen­trum Epprecht­stein in unmit­tel­barer Nähe. 2023 eröff­neten Marcel und Martina Schlenker den Fich­tel­park, einen Platz für Wohn­mo­bi­listen, Camper und Freunde des Glam­pings.

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* Zur Info: Nicht nur zwei, sondern vier Gemeinden, die von den Brachen der ehema­ligen Winter­ling-Porzellan AG (1999 in In solvenz) domi­niert wurden, taten sich zusammen. So wurde Ende 2013 das gKU Winter­ling Immo­bi­lien gegründet, eine Anstalt des öffent­li­chen Rechts der Kommunen Arzberg, Kirchen­lamitz, Röslau und Schwar­zen­bach a. d. Saale. In allen vier Gemeinden wurden nach einem Master­plan die Gebäude für Neunut­zungen ertüch­tigt, Parzellen neu zuge­schnitten und Altlasten besei­tigt, Mieter und Käufer geworben. Das Projekt wird unter­stützt durch die Regie­rung von Ober­franken mit Hilfe der Städ­te­bau­för­de­rung.


Markt­leu­then

Die Fotos in besserer Qualität finden Sie auf Seite 8 und 9 in der 200. Ausgabe des Komm mit!

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Marktleuthen Teil 1

Der dama­lige Bürger­meister Helmut Ritter stellte 2007 für Markt­leu­then diese Fragen: „Wie kann der örtliche Frem­den­ver­kehr ausge­baut werden, wie könnte eine Neuaus­rich­tung des Frei­bades Groß­wen­dern aussehen?“ – Zudem wünschte man sich als weiteres Impuls­pro­jekt nach Rückbau des Gast­hofs zur Post eine Neunut­zung des Areals. Heute findet sich hier eine schöne Streu­obst­wiese – nichts erin­nert mehr an diesen Leer­stand; in unmit­tel­barer Nähe entstand erst kürz­lich ein Kreis­ver­kehr, der die Verkehrs­si­tua­tion vor der Grund­schule klärt.

Wir haben viele Erfolge mit dem Stadt­um­bau­ma­nage­ment [des NöFi] und dem Leer­stands­ma­nage­ment erreicht.

Sabrina Kaestner
1. Bürger­meis­terin von Markt­leu­then

In Markt­leu­then ist in 20 Jahren einiges passiert, hier nur einige High­lights: Die topmo­derne Stadt­apo­theke eröff­nete am neuen Standort in der Orts­mitte, nebenan das schön gestal­tete Heimat­ar­chiv mit einer Bushal­te­stelle. 2016 entstand der Edeka-Markt, an die Kern­stadt ange­bunden durch die über­dachte Eger­brücke. Der neue Eger­radweg holt eben­falls Rad-Touristen in und durch die Stadt, eine Wasser­tretstelle findet sich stadt­aus­wärts Rich­tung Hebanz mitten in der Eger. Das Freibad Groß­wen­dern ist ein Kleinod, auch Bürger­meis­terin Sabrina Kaestner gehört zu den Fans der Natur­ba­de­stelle.

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Marktleuthen Teil 2

Ein noch viel größerer Magnet ist der Eger­au­en­park geworden, der den Wunsch nach mehr Tourismus in Markt­leu­then mehr als erfüllt. Hier entstand 2008 ein Wohn­mo­bil­stell­platz (betreut, 12 Plätze) mit Sani­tär­ge­bäude und einem Frei­zeit­be­reich mit Wasser­spiel­platz, Grill­platz, Pavillon und Bücher­zelle, der Gästen und Einhei­mi­schen als Naherho­lungs­ge­biet dient. Der Wasser­spiel­platz wurde im Rahmen der Neuge­stal­tung und Erwei­te­rung um Attrak­tionen wie einem Dino­sau­rier-Ausgra­bungs­feld 2021 fertig­ge­stellt. Er ist ein beliebtes Ziel für Fami­lien, die auch aus anderen Kommunen herkommen. Wie gut, dass die Eisdiele nicht weit ist. Die beliebten Eger­park­kon­zerte bringen im Sommer Musik in die Eger­auen.

Ich bin stolz, dass wir konstant bei den TOP-Wohn­mo­bil­stell­plätzen Deutsch­lands unter den ersten 10 gelistet sind.

Sabrina Kaestner
1. Bürger­meis­terin von Markt­leu­then

Unser Wohn­mo­bil­stell­platz ist auf gleich­blei­bend gutem Niveau!“, freut sich die heutige Bürger­meis­terin Sabrina Kaestner, „Wir begrüßen Jahr um Jahr eine Mischung aus Stamm- und Neugästen, insge­samt haben wir hier ca. 3.500 Über­nach­tungen.“ Die Feed­back­karten der Gäste sind sehr positiv. Der erste Platz­be­treuer Robert Schirmer war sehr beliebt und auch sein Nach­folger, Bernd Heimerl bekommt, genau wie alle Stell­ver­treter, viel Lob. Das macht es aus: Immer gibt es ein herz­li­ches Will­kommen!

Wir haben viele Erfolge mit dem Stadt­um­bau­ma­nage­ment und dem Leer­stands­ma­nage­ment erreicht, Sanie­rungen sorgen für eine schö­neres Stadt­bild, eine schö­nere Atmo­sphäre, das ist auch gut für den Tourismus. Wir neun Kommunen beschäf­tigen uns mit dem Thema, weil es uns alle betrifft. Der Vorteil vom Stadt­um­bau­ma­nage­ment [des Nörd­li­chen Fich­tel­ge­birge] ist enorm, es gibt konkrete Ansprech­partner, Leer­stands­mo­ni­to­ring findet statt und das Thema Städ­te­bau­för­de­rung ist hier in guten Händen. All diese Dienst­leis­tungen sind aus unseren Rathäu­sern kaum möglich. Die beiden Büros begleiten gut, wir bündeln unsere Kräfte, es gibt viel weniger Reibungs­ver­luste!“, lobt Bürger­meis­terin Sabrina Kaestner.

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Ober­kotzau

Die Fotos in besserer Qualität finden Sie auf Seite 16 in der 200. Ausgabe des Komm mit!

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Oberkotzau

Wir sollten die Wohn­at­trak­ti­vität unseres Marktes weiter­ent­wi­ckeln und die bestehende Wirt­schafts­kraft pflegen und erhalten“, so wurde der dama­lige Bürger­meister Ernst Schrödel in Komm mit!-Ausgabe 7, April 2007 zitiert. Galt Ober­kotzau damals noch oft als Wohn­stadt vor den Toren Hofs, so kann die Markt­ge­meinde heute mit Fug und Recht behaupten, viele Orte mit Aufent­halts­qua­lität geschaffen zu haben. Auch das lang ersehnte Café gibt es heute beim Back­haus Kutzer in der Hofer Straße. Das Ober­kot­z­auer Freibad ist ein Geheim­tipp in der Region, neue Unter­nehmen siedelten sich an, der Jugend­treff bietet ein abwechs­lungs­rei­ches Programm. Ein Publi­kums­ma­gnet ist der Fernweh-Park mit den Rubriken Signs of Fame, Hands of Fame und Stars of Fame. Hinter der Ideo­logie des Fernweh-Parks steht der Wunsch nach einem fried­vollen Mitein­ander. Hier und auch in der Kern­stadt hat sich in den vergan­genen 20 Jahren ein buntes kultu­relles Leben mit vielen Veran­stal­tungen entwi­ckelt.

Der heutige Bürger­meister Stefan Breuer zur Entwick­lung der Summa-Brache in den letzten Jahren: „DAS Impuls­pro­jekt unserer Gemeinde war die dama­lige Summa-Brache. …

Ich denke, dass wir die Entwick­lung des gesamten Summa-Areals durchaus als Erfolgs­ge­schichte darstellen können.

Stefan Breuer
1. Bürger­meister von Ober­kotzau

Unser Wohn­mo­bil­stell­platz mit rund 2.100 Über­nach­tungen im Jahr und zahl­rei­chen Auszeich­nungen, zuletzt Pro Platz 2025, dem Fernweh Park mit Gästen aus der ganzen Welt und seinem Schirm­herren Bülent Ceylan (er besucht diesen regel­mäßig). Er ist darüber hinaus Veran­stal­tungsort von Konzerten, Gottes­diensten etc. und nicht zuletzt entstand der Summa-Park, der jähr­lich von zahl­rei­chen Menschen aus der gesamten Region besucht wird.

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Röslau

Die Fotos in besserer Qualität finden Sie auf Seite 10 und 11 in der 200. Ausgabe des Komm mit!

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Röslau Teil 1

Mit Beginn der inter­kom­mu­nalen Zusam­men­ar­beit gab es mehrere Büros, die u.a. zu den Aspekten Einzel­handel, Tourismus, Wirt­schaft und Verwal­tung für das NöFi tätig waren. Auch die Bürger waren mehr­mals aufge­rufen, sich zu betei­ligen. Arbeits­kreis­lei­terin Sigrid Ziesel von der WGF-Werk­ge­mein­schaft Frei­raum, Nürn­berg in Komm mit Nr. 6, März 2007: „Nach einem langen Winter sehnt man sich wieder nach Aufent­halten in der freien Natur. Spazier­gänge entlang der Eger, das Verweilen auf einer Bank am Zwölf­gip­fel­blick, die Aussicht, bald wieder das Thus­fest in eindrucks­voller Umge­bung feiern zu können, das alles ist für die Röslauer auf kurzem Wege möglich und eigent­lich nichts Beson­deres. Dabei ist die Land­schaft des Nörd­li­chen Fich­tel­ge­birges, die Natur- und Kultur­land­schaft, alles andere als gewöhn­lich. Wer sich den Blick dafür bewahrt hat, sieht Parks in den Städten, Wiesen­fest­plätze in allen Orts­lagen, histo­ri­sche Anger mit Quell­mulden in den Dörfern. Überall Land­schaft- und Frei­raum­qua­li­täten, die für den anste­henden Struk­tur­wandel und Stadt­um­bau­pro­zess mit eine entschei­dende Rolle spielen, sowohl für die bessere Posi­tio­nie­rung im Tourismus- und Frei­zeit­sektor als auch für die Entwick­lung hin zu einer fami­lien- und senio­ren­freund­li­chen Region. Auch für die Ansied­lung von Arbeits­plätzen spielen heute die so genannten weichen Stand­ort­fak­toren eine gewich­tige Rolle.

Entschei­dend ist, dass man sich der vorhan­denen Frei­raum­qua­li­täten bewusst ist, sie pflegt, modi­fi­ziert und nutzt.

Sigrid Ziesel
WGF-Werk­ge­mein­schaft Frei­raum [Zitat 2007]

Die Natur­nähe hat sich Röslau behalten, die Gemeinde sorgte dafür, dass auch der Nach­wuchs best­mög­lich betreut wird – das wird deut­lich am Kinder­gar­ten­neubau. Röslau hat nun auch eine Mitte, eine Mitte, die nicht einfach nur durch den Rathaus­vor­platz geprägt ist, sondern durch den neu gestal­teten Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­platz, der von Alt und Jung im Sommer wie im Winter genutzt wird. Im Sommer bietet das Dach Schatten und der kleine Brunnen eine schöne Erfri­schungs­mög­lich­keit. Im Winter trifft man sich an der von jeweils verschie­denen Vereinen bewir­teten Glüh­wein­hütte. Der dama­lige Bürger­meister Gerald Schade hatte 2007 dieses Röslauer Impuls­pro­jekt an die erste Stelle gesetzt: „Unser Haupt­pro­jekt ist die Sanie­rung und Umwand­lung einer Abriss­brache in einen Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­platz.

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Röslau Teil 2

Auch die Umge­stal­tung des Geländes der „Pappen­fa­brik“ (1894–1972), die nach Abbruch und Boden­sa­nie­rung 2022/2023 erfolgte, bescherte Röslau ein Kleinod in Sachen Frem­den­ver­kehr und Naherho­lung: Ausge­stattet ist das Frei­zeit­ge­lände mit Info­ta­feln, PKW- und Wohn­mo­bil­stell­plätzen, WCs, einem barrie­re­freien Weg, Sitz­ge­le­gen­heiten, Bewe­gungs­park, einem wunder­schönen Blick in die Eger­auen und einem Zugang in die Eger. Der Eger­radweg verläuft ober­halb des Geländes. Die genannten Maßnahmen wurden aus verschie­denen Förder­töpfen durch die Regie­rung von Ober­franken geför­dert. Geht man weiter, gelangt man ins Thus, wo jedes Jahr am Pfingst­montag am akti­vierten Wasser­fall das Thus­fest gefeiert wird.

Der heutige Bürger­meister Heiko Tröger: „In unserem wunder­schönen Fich­tel­ge­birge mussten schon immer außer­ge­wöhn­liche Wege beschritten werden, um letzt­end­lich zum Wohle unserer Bevöl­ke­rung ans Ziel zu gelangen.

Die gute inter­kom­mu­nale Zusam­men­ar­beit im NöFi zeigt, dass wir gemeinsam viel errei­chen konnten und weiterhin können.

Heiko Tröger
1. Bürger­meister von Röslau

Wir können stolz auf das Erreichte sein – und ebenso dürfen die Röslaue­rinnen und Röslauer mit Recht stolz darauf sein, wie sie die umge­setzten Projekte durch ihr ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment mit Leben erfüllen. Mein herz­lichster Dank gilt allen, die diese starke Gemein­schafts­leis­tung möglich gemacht haben und weiter­leben.

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Schön­wald

Die Fotos in besserer Qualität finden Sie auf Seite 12 und 13 in der 200. Ausgabe des Komm mit!

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Schönwald Teil 1

In Ausgabe 5, Februar 2007, erschien diese Einschät­zung aus dem Büro für Städ­tebau und Archi­tektur Dr. Holl (gekürzt): „Ein weiteres wich­tiges Erfor­dernis stellt in einer schrump­fenden Stadt­umbau-Gemeinde wie Schön­wald die Stär­kung des Orts­kerns dar, wo im Sinne einer kompakten Stadt alle wich­tigen Funk­tionen konzen­triert und ein Höchstmaß an Urba­nität gewähr­leistet werden sollten. Da Schön­wald bislang über kein deut­lich erkenn­bares Orts­zen­trum verfügt, stellt gerade hier die Schaf­fung einer neuen Mitte, in der sich urbanes Leben entfalten kann, eine beson­dere Zukunfts­auf­gabe dar. Ein wesent­li­cher Beitrag … soll durch die Einrich­tung eines Senio­ren­heims in Nähe des Fest­platzes geleistet werden.

Diese Einschät­zung nahm die Kommune ernst und der dama­lige Bürger­meister Robert Frenzl vermel­dete nach erfolg­rei­chem Stadt­rats­be­schluss damals: „Die Stadt Schön­wald wird als erstes Impuls­pro­jekt zur Aufnahme in das Förder­pro­gramm „Stadt­umbau West“ die Neuge­stal­tung der Orts­mitte anmelden. In diesem Bereich soll das geplante Senio­ren­heim gebaut werden und die verblei­benden Frei­flä­chen sollen als Multi­funk­ti­ons­platz gestaltet werden…

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Schönwald Teil 2

Und in der Tat, dieser Bereich hat sich enorm verän­dert: Hier trifft man sich, das Café Sohns siedelte sich hier an, die komplette Fläche wurde attraktiv gestaltet. Leben ist ein gekehrt in die Mitte Schön­walds, das Senio­ren­heim Haus Perlen­bach, eine Einrich­tung der BeneVit Pflege in Bayern GmbH, entstand. Ein Muster­bei­spiel für die Umset­zung eines Impuls­pro­jektes, das immer weiter ausge­baut wurde: Veran­stal­tungen und Märkte finden hier statt. Der außer­ge­wöhn­liche Spiel­platz erfreute gleich von Anfang an, eine Bücher­zelle, ein Tram­polin, Liege­stühle, ein Wohn­mo­bil­stell­platz, der Jugend-Container kamen hinzu.

Das Erreichte erfüllt mich heute mit Dank­bar­keit – vor allem dort, wo Zusam­men­halt, Enga­ge­ment und gegen­sei­tige Unter­stüt­zung spürbar wurden.

Klaus Jaschke
Ehema­liger 1. Bürger­meister von Schön­wald

Der kürz­lich aus dem Amt geschie­dene Bürger­meister Klaus Jaschke: „Nach zwölf Jahren im Amt kommt für mich nun der Moment, in dieser Funk­tion Abschied zu nehmen. Diese Zeit war für mich eine inten­sive, prägende und oft auch sehr persön­liche Reise. Ich blicke auf viele Begeg­nungen, Gespräche und Projekte zurück. Es war für mich weit mehr als nur eine beruf­liche Aufgabe, unsere Stadt in meiner Funk­tion als Bürger­meister mitge­stalten zu dürfen, Entwick­lungen anzu­stoßen und Verant­wor­tung zu tragen. Vieles wurde erreicht und dabei galt es auch, neue Wege zu gehen. Nicht jede Entschei­dung war einfach, nicht jedes Vorhaben konnte umge­setzt werden. Fehlende Finanz­mittel, poli­ti­sche Prozesse und unter­schied­liche Inter­es­sen­lagen können mitunter mühsam und frus­trie­rend sein – das ist uns allen bekannt. Das Erreichte erfüllt mich heute mit Dank­bar­keit – vor allem dort, wo Zusam­men­halt, Enga­ge­ment und gegen­sei­tige Unter­stüt­zung spürbar wurden. Entspre­chend positiv habe ich auch unsere Zusam­men­ar­beit erlebt.

Sein Nach­folger, der neue Bürger­meister Markus Korlek: „Schön­wald hat sich in den vergan­genen 20 Jahren sichtbar weiter­ent­wi­ckelt.

Viele Maßnahmen sind durch Förder­pro­gramme, aber auch durch eigenes Enga­ge­ment und private Inves­ti­tionen entstanden.

Markus Korlek
1. Bürger­meister von Schön­wald

Leer­stände wurden besei­tigt und die Stadt­mitte belebt. Ein aktu­elles Beispiel ist das Bavistro, bei dem geplant ist, die Fassade zu sanieren und eine Terrasse zu schaffen – ein weiterer Impuls für unsere Stadt­mitte.“

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Schwar­zen­bach a.d. Saale

Die Fotos in besserer Qualität finden Sie auf Seite 14 und 15 in der 200. Ausgabe des Komm mit!

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Schwarzenbach a.d. Saale Teil 1

2007 wurde in Schwar­zen­bach die neu gestal­tete Bahn­hof­straße einge­weiht. Im Rahmen einer Dialog­pla­nung, bei der die Bürger gemeinsam mit Planern die Gestal­tung selbst in die Hand nahmen, erhielt der Maxplatz, an dem sich heute das Erika-Fuchs-Haus befindet, seinen Platz­cha­rakter zurück und aus der früheren Durch­gangs­straße entstand eine Tempo-30-Zone. Noch befinden sich dort einige leer­ste­hende Laden­ge­schäfte, aber man hoffte darauf, dass das attrak­tive Stadt­bild künftig Händler anziehen werde. Das Schwar­zen­ba­cher Impuls­pro­jekt war also folge­richtig die Bele­bung der Innen­stadt.

Großes Poten­zial auf inter­kom­mu­naler Ebene sehe ich auch bei den touris­ti­schen Projekten.

Alex­ander Eberl
Ehema­liger 1. Bürger­meister von Schwar­zen­bach a.d. Saale [Zitat 2007]

Bürger­meister a. D. Alex­ander Eberl in Komm mit!-Ausgabe 4, 2007: „Zunächst obliegt die Auswahl der Projekte natür­lich dem Stadtrat und ist abhängig von der weiteren finan­zi­ellen Entwick­lung. Daher kann ich hier nur meine persön­liche Meinung wieder­geben. Der Wunsch nach Kommu­ni­ka­ti­ons­plätzen im Zentrum war ein ganz wesent­li­ches Ergebnis der Work­shops. Unser Rathaushof, der durch die Hoch­was­ser­frei­le­gung ohnehin verän­dert wird, müsste daher eines unserer nächsten Projekte sein. Bereits erste Erfolge erzielen konnten wir bei der Revi­ta­li­sie­rung der Winter­ling-Brache, hier konnte eine Etage des Büro­ge­bäudes vermietet werden. Gemein­de­über­grei­fend ist für mich ein wesent­li­cher Punkt die stär­kere Zusam­men­ar­beit der Verwal­tungen. …“ – Mit Mehr­heit hatte der Stadtrat dann später sein Einver­ständnis zu der Planung „Altstadt­quar­tier Rathaus­um­feld“ erteilt.

Auch der Edeka-Markt wanderte vom Außen­be­reich auf das so genannte Böhm­ge­lände und war einer der ersten in der Region, der in anspre­chender Holz­optik und Fens­tern gebaut wurde. Ein Café mit Außen­sitz­plätzen entstand, nebenan ein Spiel­platz. Die Rathaus­hof­um­ge­stal­tung, die Hoch­was­ser­frei­le­gung mit ihren die Saale beglei­ten­denden Wegen, die Gestal­tung der Heller­s­insel und nun die Entste­hung eines Wasser­spiel­platzes neben der ehema­ligen Steg­mühle machen die Saale zum Erleb­nis­raum, der sich auch in Rich­tung Hertel­s­leite fort­setzt. Italie­ni­scher Abend, Himmel­fahrts-Bier­garten, Stadt­fest, Hofer Sympho­niker, Glüh­wein­party und Frühlings‑, Herbst- und Weih­nachts­markt beleben das große Areal. Auch ein modernes WC-Gebäude entstand.

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Schwarzenbach a.d. Saale Teil 2

Das 2015 eröff­nete Erika Fuchs-Haus zieht Menschen in die Stadt, die sich alle begeis­tert zeigen vom Muse­ums­kon­zept, vom ‑shop, von der Biblio­thek und von den wech­selnden Ausstel­lungen. Auch die städ­ti­sche Galerie im Alten Rathaus ist ein High­light. Das Hallenbad wurde 2021 nach umfas­senden Umbau- und Sanie­rungs­maß­nahmen von Bürger­meister a.D. Hans Peter Baumann wieder­eröffnet, es ist im Winter für Schwimmer attraktiv, im Sommer lockt das Waldbad Schie­da­teich mit bewir­tetem Kiosk.

Das Winter­ling-Areal wurde modi­fi­ziert und behei­matet nun neue Mieter, das Kanti­nen­ge­bäude mit Pfört­ner­haus, Saal und Wohnungen – 1938 als soge­nanntes Gefolg­schafts­haus errichtet – wurde 2016 abge­rissen. Hier befindet sich nun ein Droge­rie­markt, den sich die Schwar­zen­ba­cher lange wünschten.

Ich freue mich auf die Fort­füh­rung [der Zusam­men­ar­beit im NöFi].

Michael Haas
1. Bürger­meister von Schwar­zen­bach a.d. Saale

Der neue Bürger­meister Michael Haas: „Stadt­ent­wick­lung ist urei­gene Aufgabe jeder Kommune und doch steht die inter­kom­mu­nale Gemein­schaft des Nörd­li­chen Fich­tel­ge­birges seit 20 Jahren für erfolg­reiche und sicht­bare Zusam­men­ar­beit. Gleiche Heraus­for­de­rungen wie Leer­stände werden koor­di­niert ange­gangen, Kompe­tenzen und Ressourcen effi­zient genutzt und die Öffent­lich­keits­ar­beit vernetzt und infor­miert ziel­ge­richtet. Davon profi­tieren Schwar­zen­bach und alle Mitglieds­kom­munen glei­cher­maßen.

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Spar­neck

Die Fotos in besserer Qualität finden Sie auf Seite 17 in der 200. Ausgabe des Komm mit!

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Sparneck

Der dama­lige Bürger­meister Gerhard Loy in Komm mit!-Ausgabe Nr. 3 (Dezember 2006): „Wir möchten nach 18 Jahren Dorf­er­neue­rung auch zukünftig unsere Politik darauf ausrichten, im Zentrum Baulü­cken zu schließen, unbe­wohn­bare Häuser durch neue zu ersetzen und die inner­ört­liche Wohn­at­trak­ti­vität zu erhöhen.

Einiges ist passiert in Spar­neck, ganz beson­ders hervor­zu­heben ist das Projekt Münch­berger Straße 1, wo ein echtes Zentrum mit großer Aufent­halts­qua­lität geschaffen wurde sowie der Erhalt von Einkaufs­mög­lich­keiten vor Ort und die opti­male Nutzung der ehema­ligen Wald­steinapo­theke, die mit viel ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment und Weit­blick möglich war. Beim viel­ver­spre­chenden Baupro­jekt in der Weiß­dorfer Straße/Talstraße entstehen in vier Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern 40 EOF geför­derte Miet­woh­nungen in unter­schied­li­chen Größen.

Der heutige Bürger­meister Daniel Schreiner: „Vor 20 Jahren schlossen sich unsere Kommunen im nörd­li­chen Fich­tel­ge­birge zusammen. Was damals als voraus­schau­ende Idee begann, hat sich zu einer echten Erfolgs­ge­schichte entwi­ckelt. Der Inter­kom­mu­nale Verbund NöFi steht heute für Zusam­men­ar­beit auf Augen­höhe, für Verläss­lich­keit und für den festen Willen, unsere Heimat aktiv zu gestalten. Als Bürger­meister von Spar­neck erfüllt es mich mit Stolz, Teil dieses starken Netz­werks zu sein.

Uns ist es gelungen, über Gemein­de­grenzen hinweg zu denken und zu handeln.

Daniel Schreiner
1. Bürger­meister von Spar­neck

Wir über­nehmen heute, ich hoffe auch zukünftig, Verant­wor­tung für unsere Region. Wir gestalten aktiv in den Verwal­tungen, über die Politik und nicht zuletzt mit der Bürger­schaft und wir schauen zuver­sicht­lich nach vorne. Zahl­reiche Projekte wurden ange­stoßen und umge­setzt: von der Stär­kung unserer Orts­kerne über die Verbes­se­rung der Infra­struktur bis hin zur Förde­rung von Lebens­qua­lität und Zusam­men­halt. Dafür möchte ich an dieser Stelle auch einfach mal ‚Danke‘ an alle Betei­ligten sagen!

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Bad Weißen­stadt am See

Die Fotos in besserer Qualität finden Sie auf Seite 4 und 5 in der 200. Ausgabe des Komm mit!

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Bad Weißenstadt Teil 1

Bayerns jüngstes Heilbad hatte zu Beginn der inter­kom­mu­nalen Zusam­men­ar­beit noch keines der beiden Hotels. Den See als Juwel und Allein­stel­lungs­merkmal gab es damals genau 30 Jahre und man war sich 2006 sehr wohl bewusst, dass es sinn­voll wäre, aus diesem Gewässer mehr zu machen.

Die Einschät­zung von Dr. Hartmut Holl, dem dama­ligen Leiter des den IEK Prozess beglei­tenden Büros für Städ­tebau, Würz­burg: „Das Entstehen eines 200-Betten-Hotels am Weißen­städter See bedeutet für die touris­ti­sche Entwick­lung der Stadt Weißen­stadt einen gewal­tigen Schritt nach vorn. Aber auch für die ganze Region sind neue entwick­lungs­för­dernde Impulse zu erwarten. Die Städte und Gemeinden des inneren Fich­tel­ge­birges werden sich hierauf einstellen und die Chancen, die sich als Tourismus- und Frei­zeit­re­gion ergeben, durch eigene attrak­ti­vi­täts­för­dernde Maßnahmen gezielt nutzen. …

In Weißen­stadt sollte vor allem die Altstadt mit ihrem Markt­platz­ensemble zu einem echten Anzie­hungs­punkt für Besu­cher und Hotel­gäste werden.

Dr. Hartmut Holl
Archi­tekt und Stadt­planer [Zitat 2006]

… Mit der Neuge­stal­tung des Markt­platzes und der Besei­ti­gung der Brand­ruine, einem ausge­brannten früheren Gasthof in der Nähe des Markt­platzes, sollen für die Altstadt punk­tuell neue Impulse gesetzt werden. Ziel ist es, den Markt­platz neu zu beleben. Dies kann durch publi­kums­wirk­same Events, Frei­raum­gas­tro­nomie und eine stim­mungs­volle Beleuch­tung geschehen. Wichtig für den Markt­platz ist es auch, den LKW-Durch­gangs­ver­kehr umzu­leiten. Außerdem kommt es der Stadt darauf an, das Hotel am See stärker mit dem Ort zu verbinden.“

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Bad Weißenstadt Teil 2

Die Entwick­lung von Bad Weißen­stadt über die letzten 20 Jahre wurde und wird bis heute von drei Bürger­meis­tern begleitet und geprägt. Klaus Knies stieg in die ersten Planungen ein, Frank Dreyer beglei­tete Bau und Fertig­stel­lung der Hotels und der neuen Kur- und Tourist­infor­ma­tion und schließ­lich war es Matthias Beck, der die Urkunde zur Ernen­nung zu „Bad Weißen­stadt am See“ entge­gen­nahm.

Ohne Motor und Initiator Stephan Gesell wäre jedoch vieles nicht möglich gewesen. Der Erfolg gibt heute allen recht – nicht nur die beiden Hotels ziehen viele Menschen in die Region! Meilen­steine bei der Weiter­ent­wick­lung von Bad Weißen­stadt am See waren die Eröff­nung des Kurzen­trums Bad Weißen­stadt am See (2007), die staat­liche Aner­ken­nung der Radon­quelle als Heil­quelle (2009), die Eröff­nung des Besu­cher­berg­werks Zinn­erz­grube Werra und die Eröff­nung des Sieben­quell Gesund­Zeit­Re­sort (beides 2016) sowie die Auswei­sung eines zerti­fi­zierten Kurwaldes (2022).

Das Sahne­häub­chen auf die jahr­zehn­te­langen Bemü­hungen der touris­ti­schen Weiter­ent­wick­lung Weißen­stadts bildete der 2025 verlie­hene Titel Bad Weißen­stadt am See. Dieser posi­tive Trend in Sachen Tourismus kann von einer Kommune nur gestemmt werden, wenn alles Hand in Hand geht.

Der aktu­elle Bürger­meister Matthias Beck: „Die dama­lige Bewer­tung und vor allem den Weit­blick von Dr. Hartmut Holl halte ich heute umso mehr für bemer­kens­wert.

Bad Weißen­stadt am See hat sich zu einem Besu­cher­ma­gneten entwi­ckelt. Mit Mehr­wert für unsere Gäste, aber natür­lich auch für alle unsere Bürge­rinnen und Bürger.

Matthias Beck
1. Bürger­meister von Bad Weißen­stadt

… Dabei gab und gibt es bei uns kein Kirch­turm­denken, ich bin sehr froh darüber, dass die gesamte Region, unser gesamtes Fich­tel­ge­birge dabei mitzieht und am Ende auch davon profi­tiert. Wir Bad Weißen­städter sind stolz auf diese Entwick­lung und zuletzt natür­lich auch auf das Errei­chen des höchsten Prädi­kates, welches ein Ort errei­chen kann. Wir alle wissen aber natür­lich auch, dass dies nur gemeinsam, als echte Team­leis­tung gelingen konnte und weiterhin auch kann.

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Zell im Fich­tel­ge­birge

Die Fotos in besserer Qualität finden Sie auf Seite 18 in der 200. Ausgabe des Komm mit!

20 Jahre Nördliches Fichtelgebirge Rückschau Zell im Fichtelgebirge

Der Markt Zell im Fich­tel­ge­birge trägt das Prädikat „Staat­lich aner­kannter Erho­lungsort“, umgeben von viel Natur, einem tollen Freibad und schnell erreich­baren Natur­schön­heiten wie dem Haus­berg Wald­stein oder der Saale-Quelle und dem beliebten dem Bauern­hof­mu­seum Klein­los­nitz mit seinen Höfen, Veran­stal­tungen und der Gastro­nomie, lässt es sich hier heute schön leben und das war auch schon vor 20 Jahren so.

Wir sind ganz gewiss keine reine Indus­trie­ge­meinde“, sagte der dama­lige Bürger­meister Albrecht Dietel in Komm mit!-Ausgabe 1, Oktober 2006, „unsere Stärken liegen ganz deut­lich im Frei­zeit- und Touris­mus­be­reich. Aber auch beim alters­ge­rechten Wohnen in wunder­schöner Lage haben wir mit dem Senio­ren­haus einiges zu bieten.“ Wie die meisten der betei­ligten Kommunen errich­tete Zell an seinen Orts­ein­gängen NöFi-Begrü­ßungs­ta­feln. Sie wurden jeweils mit orts­ty­pi­schen Symbolen gestaltet – im Fall von Zell mit Bären­fang, Wald­stein­schüssel, Saale­quelle und den Wolken­stie­rern, so der Spitz­name der Zeller.

Der neu gewählte Bürger­meister Pascal Danzer: „Der NÖFI-Verbund zeigt, wie viel durch inter­kom­mu­nale Zusam­men­ar­beit erreicht werden kann:

Gemeinsam stärken wir [im NöFi-Verbund]unsere Orts­kerne, fördern Digi­ta­li­sie­rung, Sanie­rung und Lebens­qua­lität in der gesamten Region.

Pascal Danzer
1. Bürger­meister von Spar­neck

Auch für den Markt Zell im Fich­tel­ge­birge ist diese Part­ner­schaft eine große Berei­che­rung. Als neu gewählter Erster Bürger­meister freue ich mich auf eine vertrau­ens­volle Zusam­men­ar­beit [im NöFi] und viele gemein­same Projekte zum Wohle unserer Bürge­rinnen und Bürger.

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